STIMMEN AUS DER REGION


Ministerin Scharrenbach 
eröffnet die Aktionswoche

Videobotschaft der Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach, für die Online-Aktionswoche „Familienfreundliches Unternehmen in Südwestfalen“

VIDEOBOTSCHAFTEN DER LANDRÄTE UND DER LANDRÄTIN

Eva Irrgang,
Landrätin Kreis Soest


Der Landrat des Märkischen Kreises Thomas Gemke besucht das Unternehmen IBG Automation GmbH aus Neuenrade. Das Unternehmen das seit 2018 Träger des Prädikates „Familienfreundliches Unternehmen“ ist, gibt Einblick in konkrete familienfreundliche Maßnahmen vor Ort.


Andreas Müller, 
Landrat Siegen-Wittgenstein


Frank Beckehoff,
Landrat Olpe


Frank Linnekugel,
Geschäftsführer WFG HSK


Jurymitglieder aus der Region Siegen-Wittgenstein/Olpe
über das Zertifkat „Familienfreundliches Unternehmen“

Elvira Schmengler, Regionalagentur der Kreise Siegen Wittgenstein und Olpe
Ich besuche häufig Unternehmen. Für viele ist Familienfreundlichkeit heute schon selbstverständlich. Man hat verstanden, dass das Thema wichtig ist, um Mitarbei-terinnen und Mitarbeiter zu binden und zu gewinnen. Mit der „offiziellen“ Bestätigung durch das Siegel kann man sich als Unter-nehmen noch besser in der Öffentlichkeit präsentieren und für sich werben. Ich persönlich freue mich über jedes Unter-nehmen, das diese Möglichkeit nutzt und arbeite daher sehr gerne in der Jury mit.


Jürgern Haßler, Kreishandwerkerschaft, Geschäftsführer
Die Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd arbeitet in der Jury für das Zertifikat Familienfreundliches Unternehmen mit, weil im Handwerk Familienfreundlichkeit groß geschrieben wird. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird zunehmend wichtiger und ist auch für Handwerks-betriebe im Hinblick auf den Fach-kräftemangel und die langfristige Bindung von zufriedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an „ihr“ Unternehmen ein wichtiges Zukunftsthema.


Helmut Hofmann, AGV Siegen-Wittgenstein, Referent für Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit
Das Label „Familienfreundliches Unternehmen“ hat in Siegen-Wittgenstein eine besondere Bedeutung. In einer der wirtschaftsstärksten Regionen in NRW, in der viele familiengeführte mittelständische Unternehmen moderne und zukunfts-orientierte Arbeitsmöglichkeiten bieten, ist der Bedarf an qualifizierten Fachkräften entsprechend hoch. Eine gute Verbindung von Beruf und Familie mit entsprechenden Freiräumen, die flexibel genutzt werden können, sind ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsfaktor. Das haben inzwischen immer mehr Unternehmen erkannt und handeln entsprechend. Das Siegel „Familienfreundliches Unternehmen“ unterstützt sie dabei. Deshalb unterstützen wir als Arbeitgeberverbände Siegen-Wittgenstein das Siegel und engagieren uns in der Jury.


Sandra Grimm, DGB-Region Südwestfalen, Gewerkschaftssekretärin
„Familienbewusste Personalpolitik ist ein Gewinn für Alle. Sie lohnt sich für die Beschäftigten, die Familienaufgaben und Erwerbstätigkeit besser ‚unter einen Hut bringen‘ können und sie rechnet sich für die Unternehmen, die ihre Kosten für Fluktuationen, Stellenbesetzungen und Fehlzeiten minimiert bekommen. Wir möchten als DGB in Südwestfalen das Thema weiter mit voranbringen und mit dem Zertifikat auch ‚aufs Papier‘ bringen. Durch die Zertifizierung wird Familien-freundlichkeit nach innen und nach außen hin sichtbar. Familienfreundliche Maßnahmen in Unternehmen können zudem Fachkräftemangel begegnen.“


Stephan Stracke, AGV Olpe, Geschäftsführer
Eine Balance zwischen Beruf und Familie ist unverzichtbar. Unternehmen, die ihre gut ausgebildeten Beschäftigten  darin unterstützen, erhöhen ihre Attraktivität auch für zukünftige Fachkräfte. Gerade im Hinblick auf unsere wirtschaftsstarke Region mit hohem Fachkräftebedarf, ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sehr wichtig. Mit dem Zertifikat „Familienfreundliches Unternehmen“ wird die Familien-freundlichkeit testiert und die Verankerung in der Personalpolitik nach Innen und Außen sichtbar.


Stephan Häger, IHK, Geschäftsbereichsleiter Standortpolitik, Innovation, Umwelt
Der fortschreitende demografische Wandel und der damit einhergehende Fachkräftemangel stellen viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Im Wettbewerb um Fachkräfte ist Familienfreundlichkeit ein zentrales Thema. Für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zunehmend einEntscheidungskriterium. Unternehmen, die auch in Zukunft erfolgreich sein und genügend Fachkräfte rekrutieren und binden wollen, sind gut beraten, sich intensiv mit den Bedürfnissen ihrer Angestellten auseinanderzusetzen. Mit den richtigen Maßnahmen schaffen Arbeitgeber Bedingungen, die beiden Seiten, den Mitarbeitern und den Unternehmen, Vorteile bieten. Denn zufriedene Mitarbeiter sind loyal, engagiert und produktiv.Zahlreiche Betriebe aus dem IHK-Bezirk haben in diesem Kontext bereits eindrucksvoll ihre Zukunftsfähigkeit unter Beweis gestellt, indem sie das Zertifikat „Familienfreundliches Unternehmen“ erlangten.


Jasmin Delfino, IG Metall Siegen, Gewerkschaftssekretärin
Als Jury – Mitglied ist es mir wichtig, dass bei der Auswahl der familienfreundlichen Arbeitsbedingungen, die Perspektiven der Beschäftigten mit einbezogen werden und dass sichergestellt werden kann, dass „schönen Worten – auch Taten folgen bzw. vorausgegangen sind.“


Christan Münch von der SIHK zu Hagen gibt einen kurzen Einblick in die Arbeit der Jury. Das Prädikat „Familienfreundliches Unternehmen“ wird in ganz Südwestfalen jeweils von einer Jury verliehen.